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VolksBildungsVerein Hofheim am Taunus e.V.
                                    Hattersheimer Straße 1, Pfälzer Hof, 65719 Hofheim
                                    Tel. (0 61 92) 2 28 26, Fax: (0 61 92) 2 28 18, E-Mail: info@vbv-hofheim.de
 

31 Hofheimer Sinngespräche

 

 

Hofheimer Sinngespräche

Wenn Kommunikation immer mehr zur schnellen Botschaft “vertwittert” und aus Gesprächen meist “Small Talk” wird, wächst der Wunsch nach intensiverem Gedankenaustausch. Vor diesem Hintergrund stellen wir ein neues Veranstaltungsformat vor, mit dem wir Menschen ansprechen, interessante Themen unserer Zeit gemeinsam zu diskutieren.

Der VolksBildungsVerein Hofheim am Taunus startet ab Herbst 2017 unter dem Titel Hofheimer Sinngespräche eine neue Veranstaltungsreihe. Vorerst sind zwei Abende vorgesehen, die wir inhaltlich konkret vorstellen. Über weitere Veranstaltungen werden wir rechtzeitig informieren. Die Hofheimer Sinngespräche finden immer am gleichen Ort statt: Zentral gelegen und gut erreichbar in der Hofheimer Kernstadt im Schönbornsaal im Haus der Vereine.

Wir wollen mit unserer Idee einen lebendigen Gedankenaustausch anregen und fördern. Es soll auf verständlicher und nicht abgehobener Art diskutiert werden. Und es sind möglichst viele Denkanstöße mit nach Hause zu nehmen.

An Themen fehlt es nicht, weil wir heute eine Vielzahl herausfordernder Aufgaben vorfinden: Ob Globalisierung, Digitalisierung, Europa, Umgang mit unterschiedlichen Religionen, verändertes Selbstverständnis von Frau und Mann, Bildung und Erziehung – ein weites Feld aus dem wir inhaltlich schöpfen können. Wir nehmen selbstverständlich auch Vorschläge von außen auf, die wir bei unseren Themenfindungen gern berücksichtigen.

Wie läuft ein Sinngespräch ab: Nach der Begrüßung und einem kurzen fachlichen Impulsvortrag übernimmt die Moderation die Gesprächs- und Diskussionsführung zu dem jeweiligen Thema – selbstverständlich bei einem anregenden Glas Wein. Am Schluss fassen wir die Ergebnisse zusammen.

 

 

Die neue Völkerwanderung – wer Europa bewahren will, muss Afrika retten

mit Klavierbegleitung von Aeham Ahmad

“Afrika sitzt auf gepackten Koffern” – so drückt es der Äthiopier Dr. Asfa-Wossen Asserate aus.

Die Kolonialregimes haben durch die Ausbeutung das politische, wirtschaftliche und soziale Gefüge in Afrika komplett verändert. Es wurden Strukturen abgeschafft, intakte Gemeinschaften und ökonomische Systeme zerstört und damit die Lebensart der Afrikaner entwurzelt. Heutzutage kommen die Geldgeber aus China, Indien, Malaysia, Russland, usw., investieren enorme Summen, kaufen Land, beuten es aus und vertreiben dafür einheimische Bewohner. Weitere Faktoren verschärfen die Situation: Entwicklungshilfe, die nicht diejenigen erreicht, für die sie bestimmt ist; eine zu erwartende Bevölkerungsexplosion von momentan 1,2 Milliarden auf 2,5 Milliarden bis 2050; eine Bevölkerung, die ihre eigenen Produkte nicht vermarkten und sich aus den Erträgen selbständig ernähren kann, da die Importe der Agrarindustrie zu wesentlich günstigeren Preisen angeboten werden; die Ausbeutung der Fischbestände vor Afrikas Küsten durch die Europäer; kriminell geführte Unternehmungen (sprich Regierungen und die Elite), die sich schamlos bereichern – Stichwort Korruption; und nicht zuletzt die Auswirkungen des Klimawandels durch die Erhöhung der Durchschnittstemperatur in Form von Dürren, Wassermangel und wachsenden Wüstengebieten. Fazit: 220 Mio. Afrikaner hungern. Viele werden versuchen nach Norden zu gelangen. Massenexodus, der Traum von Europa.

Freitag, 02.02.18 - 19.30 Uhr - Haus der Vereine, Hofheim, Schönbornsaal
Kosten: 8,- EUR

Moderation:
Ansgar Kemmann, Hofheim, Leiter des Bundeswettbewerbs Jugend debattiert bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung Frankfurt a.M.

Impulsvortrag:
Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate, äthiopisch-deutscher Unternehmensberater und politischer Analyst, Autor von “Die neue Völkerwanderung – wer Europa bewahren will, muss Afrika retten”

Klavierbegleitung:
Aeham Ahmad, palästinensisch-syrischer Pianist aus dem Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus, bekannt als “der Pianist aus den Trümmern”, flüchtete vor dem dortigen Bürgerkrieg nach Deutschland und lebt heute mit seiner Familie in Wiesbaden, Träger des Internationalen Beethovenpreises für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion.

 

 

vergangene Veranstaltungen:

 

 

Mensch Europa – das bin ja ich!

Mehr oder weniger Europa? Die Eliten kämpfen an allen Fronten gegen Populismus und
Auflösung. Allen voran: Jean-Claude Juncker mit seinem Weißbuch zur Zukunft der Gemeinschaft oder Angela Merkel, die aufruft, die Dinge mehr selbst in die Hand zu nehmen. Eine neue Initiative ist gefragt. Und wir alle mittendrin. 750 Millionen so genannte Europäerinnen und Europäer. Angespornt sich zu identifizieren und zu begeistern für: mein Europa! Spinnerei oder hoffnungsvolle Vision zum Besseren? Reicht der Friedensgedanke noch als zentraler Antrieb für Neues? Lassen uns die globalen Herausforderungen mehr zusammenrücken? Müssen neben reinen Fakten nicht wesentlich mehr Gefühle wachsen, um ein neues Europa weiter zu gestalten und zu festigen? Was habe ich persönlich davon - in meinem Lebensumfeld Main-Taunus-Kreis, Hofheim, Kelkheim etc., mich einen Europäer nennen zu können? Es gibt viel zu diskutieren, Meinungen auszutauschen und sich auf einen spannenden Abend zu freuen!

Freitag, 03.11.17 - 19.30 Uhr - Haus der Vereine, Hofheim, Schönbornsaal
Kosten: 8,- EUR

Impulsvortrag:
Daniel Röder, Gründer der überparteilichen Bewegung “Pulse of Europe”, für die mittlerweile an jedem ersten Sonntag im Monat Tausende in mehr als 130 deutschen und europäischen Städten auf die Straße gehen. Ihr Ziel: der Erhalt und die zukunftsfähige Gestaltung eines vereinten Europas. Dafür wurde “Pulse of Europe” im Juni von der EU mit dem Europäischen Bürgerpreis 2017 ausgezeichnet.

 

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